NEOGENE - TRIP

01- Come to me
02- Insane
03- In your eyes
04- Murmur
05- Everything
06- Trip
07- Liar
08- Smoke
09- A golden age
10- Hunger
11- Missing you
12- My land
13- Today has never happened

produced by Oliver Spanke + Martin Rohdich
recorded at >public peace studio<, Aldenhoven
except drums "Come to me" + "In your eyes"
recorded at Tor 2, Aachen

mixed by Oliver Spanke
mastered by Michael Schwabe
at >monoposto<, Düsseldorf

all songs by Manuela Frey + Oliver Spanke

Hier gibt es den Flashplayer falls ihr das Video nicht sehen könnt.


Schlaflos in Aachen von Andy Reinard "Klenkes"

Es gibt auch in Aachen diese Bands, von denen man zunächst hier und da mal etwas hört, vielleicht einen kleinen Artikel liest, dann verdichten sich die Informationen und irgendwann kommt man nicht mehr an ihnen vorbei.
Neogene ist momentan diese Band!

Spätstens seit Ende April ihr Debüt-Album "Trip" erschienen ist, ist klar, dass es hier fünf Profis verdammt ernst meinen.
Es geht um Rock! Dreckig, laut und leidenschaftlich.

Dass sie keine 18 mehr sind, ist vielleicht auch ganz gut so.
" Mit 18 hätten wir nicht so eine Platte aufgenommen, hier stecken einfach auch einige Jahre Erfahrung als Musiker und Produzent drin", weiß Oliver Spanke, Gitarrist und Produzent von Neogene.

Und Recht hat er!
Die Platte drückt und stellt abwechselnd dichte Gitarrenwände und die eingängigen Vocals von Frontfrau Manuela Frey in den Vordergrund.

Das klingt nicht nur gut für den Hörer, sondern auch nach einer Menge Arbeit und Zeit?
" In den letzten zwei Jahren haben wir bestimmt ein halbes Jahr an der Platte gearbeitet, ohne zu schlafen versteht sich!"
Die ersten Neogene-Songs haben Manu und Oliver schon vor fast drei Jahren geschrieben, mit Tom Engels, Martin Rohdich und Markus Proske wurden professionelle Weggefährten und auch Freunde gefunden:"Wir fahren zusammen in Urlaub und haben immer eine Menge Spaß."

Das kann man sich jetzt endlich auch auf CD anhören!


CD-Release Neogene von Lars Germann "Aachener Nachrichten"

"Trip" haben die fünf Musiker von Neogene ihr Debüt-Album genannt - und vielleicht führt sie ihre Reise ja noch auf ganz große Bühnen. Ihr Erstling, den sie am Freitag Abend im Café Egmont live der Öffentlichkeit vorstellen,besitzt jedenfalls das Potential, in den Charts mitzuspielen.

Ins Leben gerufen wurde die Band vor gut drei Jahren von Sängerin Manuela Frey und Gitarrist Oliver Spanke, die bereits zu diesem Zeitpunkt gemeinsam Songs geschrieben hatten. Es fehlten also nur noch ein paar fähige Musiker, und die waren mit den „alten Bekannten" Martin Rodich (Gitarre), Markus Proske (Bass) und Tom Engels (Schlagzeug) bald gefunden.

Ende 2003 bestiegen Neogene erstmals gemeinsam eine Bühne, und schon damals im „Wild Rover" deutete sich dasHitpotential ihrer Songs an. Es folgten weitere Auftritte in Aachen und Umgebung, und sogar als Vorgruppe von „Juli"
auf einem Stadtfest in Gießen.

In Eigenregie produzierte die Band ein Video und nahm im Aldenhovener „Public Peace"-Studio von Gitarrist Rohdich die ersten Stücke auf.
Drei Jahre nach ihrer Gründung haben Neogene ihren Stil gefunden, den sie als „Alternative Rock im 16:9-Format" bezeichnen. Für eine Schublade wollen sie sich dabei jedoch nicht entscheiden. Natürlich, so Sängerin Manuela Frey, kämen da manchmal Vergleiche mit bekannteren Bands, „aber die stimmen nie 100-prozentig". Da Namen zu nennen würde zwangsläufig ein „ verzerrtes Bild" ergeben.

Mit „Trip" haben Neogene allerdings die Karten auf den Tisch gelegt. 13 meist sehr kompakte Songs sind auf dem Album, das von Anfang bis Ende mit eingängigen Melodien, abrockenden Gitarren und spannungsgeladenen Arrangements aufwartet. Neogene fackeln nicht lange: Nach markanten Intros und meist ruhigeren Strophen kommt die Band auf den Punkt, und rockt im Refrain, was das Zeug hält. Für den Abwechslungsreichtum sorgen mal brachiale, mal funkige, mal psychedelische Intermezzi- und natürlich die charakteristische Stimme der Sängerin, die je nach Bedarf energetisch,
sirenenhaft und lasziv klingt.

„ Trip" ist ein schlüssiges, absolut professionell klingendes Album, bei dem man sich schon fragen könnte, ob da nicht ein
namhafter Produzent an den Reglern geschraubt hat.
Auf„1 Live" würde sich ein Stück wie „ Insane" zwischen den aktuellen Gassenhauern jedenfalls durchaus machen. Umso erstaunlicher, dass die fünf Aachener ihren Erstling ohne fremde Hilfe fertig gestellt haben.

Für die Musiker von Neogene ist absolut klar, dass sie, sollte demnächst ein Majorlabel anbeißen, sofort alles stehen und liegen lassen würden. Mit einem professionellen Label, einem Vetrieb und einem Management könnten sie sich dann „hauptsächlich aufs Songschreiben konzentrieren", hofft die Sängerin.

Erst einmal konzentrieren sich Neogene jedoch auf ihre „CD Release Party" am Freitag Abend (20.30 Uhr) im Café Egmont in der Pontstraße. Mit von der Partie ist anschließend übrigens das Popstadl-Team an den Plattentellern.

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